Der „Menschliche Faktor”
Die Entwicklung mechanisierter Arbeitsprozessein der Industrialisierung und die ökonomischen Theorien der letzten Jahrhunderte haben dazu geführt, dass der Mensch im wirtschaftlichen Kontext je nach Perspektive primär als Kostenfaktor bzw. als „durchrationnalisierter” homo oeconomicus angesehen wurde. Mag sein, dass ein derartiges Menschenbild in der Vergangenheit seinen Sinn gehabt hat. Doch für das Ziel, die Innovationskraft eines Unternehmens und damit seinen nachhaltigen Erfolg am Markt zu steigern, gibt es kaum ein schädlicheres Paradigma.
Sinn wirtschaftlichen Handelns und Basis nachhaltiger Rentabilität eines Unternehmens ist es, Nutzen zu schaffen, der von anderen Marktteilnehmern nachgefragt wird. Sowohl bei denen, die den Nutzen wie bei denen, die die Nachfrage generieren sollen, handelt es sich ausnahmslos um Menschen. Und zwar um echte Menschen, keine theoretischen Konstrukte oder Projektionen.
Die Innovationskraft eines Unternehmens basiert wesentlich auf der Innovationskraft und Kreativität seiner Mitarbeiter, und zwar auf allen Ebenen. Diese ist wiederum abhängig von der Kompetenz und dem Wollen der Mitarbeiter. Erfolgreiches Strategisches Innovationsmanagement schafft die Voraussetzungen dafür, dass beides verfügbar und im Sinne der definierten Unternehmensziele gelenkt wird.
Um dies zu erreichen und langristig sicher zu stellen, müssen die internen wie die externen Kommunikationsprozesse eines Unternehmes optimiert und vielfach auch neue Kommunikationspraktiken und -haltungen entwickelt werden. Die technischen Möglichkeite, die derzeit mit dem Begriff Web 2.0 etikettiert werden, liefern dazu höchst hilfreiche und zudem sehr einfach anzuwendende Instrumente.
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